Hollersbachtal, Felbertal |
Das Hollersbachtal
Da sich das Schieferhüllengestein für Weideflächen gut eignet und das Tal sehr breit ist, gibt es hier die größten Almfläche im Salzburger Anteil des Nationalparks. Die Almfläche beträgt 3510 ha. Um 1950 wurden noch 368 Kühe abgetrieben. Im Mündungsgebiet des Tales gab ein ganzer Wald von Hollersträuchern dem Bach und dem Dorf Hollersbach seinen Namen.
Vorbei an Leitneralm, Wirtsalm, Lahneralm und Achleitenalm steigt man hinauf zur ehemaligen Senningeralm und Ottacheralm. Im Gebiet des Weidsfeldkees wechseln Rudeln von Gemsen über die Schneefelder. In den Felsspalten auf Höhe der Roßgrubalm wächst das heute naturgeschützte Edelweiß schwer zugänglich.
Beidseitig der inneren Ofneralm sind zwei hohe Wasserfälle zu erblicken. Einer vom Seebach über den Kratzenberg und der Weißenecker Bach.
In der Nähe des Kratzenbergsees befindet sich die Fürther Hütte mit dem Hausberg Larmkogel (3022m). Die Bezeichnung Larmkogel ist übrigens irreführend, da der Pinzgauer Dialekt kein »Larm« kennt. Der ursprüngliche Name war Labenkogel und vermutlich schon vor 1500 von Jägern beim Auslegen der Labsteine für Steinböcke bestiegen.
Das Hollersbachtal ist bekannt für seinen Wildreichtum. Es gibt Hirsche, Hirschkühe, Rehböcke, Geißen, Gemsen. Die Steinböcke wurden leider ausgerottet.
Weiterführende Links:
- → en.wikipedia.org | Edelweiss
- → www.tourentipp.de | Reisebericht: Hollersbachtal
Das Felbertal
Das Felbertal ist ein uralter Verkehrsweg. Bereits in der Römerzeit war er einer der am stärksten begangenen Tauernübergänge – bekannt als der niedrigste Übergang in den Hohen Tauern. Gletscherfrei vermittelt er einen Weg von Ost- nach Südtirol.
Am Beginn des Weges steht der Felberturm in Felben (Mittersill). Von dort steigt der Weg über 2481m Seehöhe den Felbertauern. Für den Saumverkehr zogen Pferdekaravannen mit bis zu 30 Pferden und Lasten bis zu 150 Kilo über den Tauern. Sie transportieren Salz, Loden aus Nürnberg, Rabiola-Süßwein aus Friaul, Honig aus Krain, Gewürze, Stoffe und Vieh.
In 1300 Metern Seehöhe liegt der Hintersee mit 500m Länge und 10m Tiefe. 1565 hieß es, »darinnen die großen Ferchen (Forellen) sein«.
Auf 2200 m Höhe liegt der fast kreisrunde Plattsee. Von der St. Pöltner Hütte gelangt man zum Tauernkogel auf 2889m, der eine exzellente Fernsicht bietet.
Weiterführende Links:
- → community.webshots.com | Fotogalerie
- → de.wikipedia.org | Felbertal
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